Austin

I
Austin
 
['ɔːstɪn], Hauptstadt des Bundesstaates Texas, USA, am Colorado River, (1990) 465 600 Einwohner (1960: 186 500, 1980: 345 500 Einwohner); katholischer Bischofssitz; University of Texas, katholische Universität, Museum und Gedenkbibliothek für Präsidenten L. B. Johnson; industrielles Forschungs- und Entwicklungszentrum;
 
 
Elektronik-, Motoren- u. a. Industrie.
 
 
Das 1838 unter dem Namen Waterloo gegründete Austin war 1839-42 texanische Hauptstadt und ist es erneut seit 1845; es wurde 1839 nach S. F. Austin benannt.
 
II
Austin
 
['ɔːstɪn],
 
 1) John, britischer Rechtsgelehrter, * Creating Mill (bei Ipswich) 3. 3. 1790, ✝ Weybridge (County Surrey) im Dezember 1859; Professor in London 1826-32, Lehrer von J. S. Mill, Utilitarist; seine rechtspositivistisch geprägten Hauptwerke »The province of jurisprudence determined« (1832) und »Lectures on jurisprudence: Or, the philosophy of positive law« (postum 1863) beeinflussten das angloamerikanische wie das kontinentaleuropäische Rechtsdenken.
 
 2) John Langshaw, britischer Philosoph, * Lancaster 26. 3. 1911, ✝ Oxford 8. 2. 1960; einflussreicher Vertreter der Oxforder Schule der Sprachanalyse, Begründer der Sprechakttheorie (Sprechakt).
 
Werke: Philosophical papers, herausgegeben von J. O. Urmson und G. J. Warnock (1961; deutsch Wort und Bedeutung); Sense and sensibilia, herausgegeben von G. J. Warnock (1962; deutsch Sinn und Sinneserfahrung); How to do things with words, herausgegeben von J. O. Urmson (Cambridge, Massachusetts, 1962; deutsch Zur Theorie der Sprechakte).
 
 
Symposium on J. L. A., hg. v. K. T. Fann (London 1969, Nachdr. ebd. 1979);
 M. H. Wörner: Performative u. sprachl. Handeln. Ein Beitrag zu J. L. A.s Theorie der Sprechakte (1977).
 
 3) Mary, geborene Hunter ['hʌntə], amerikanische Schriftstellerin, * Carlinville (Illinois) 9. 9. 1868, ✝ Santa Fe (New Mexiko) 13. 8. 1934; befasste sich in ihren Werken mit dem Leben und der Kultur der Indianer und trat entschlossen für die Rechte der Frauen ein.
 
Werke: Romane: A woman of genius (1912); The ford (1917).
 
Andere Werke: The arrow maker (1911; Theaterstücke); The young woman citizen (1913; ein Handbuch für Frauenrechte); The children sing in the far West (1928; Lieder und Gedichte indianischer Kinder); Earth horizon (1932; Autobiographie).
 
 4) Stephen Fuller, amerikanischer Kolonisator, * Wythe County (Virginia) 3. 11. 1793, ✝ Austin (Texas) 27. 12. 1836; siedelte mit mexikanischer Konzession nach 1821 angloamerikanische Kolonisten in Texas an und regelte anfangs weitgehend selbstständig die Geschicke der Kolonie. Er trat für die Autonomie von Texas, aber erst nach langem Zögern für seine Unabhängigkeit von Mexiko ein.
 
 
E. C. Barker: The life of S. F. A. (New York 21968).

Universal-Lexikon. 2012.

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